Mohrenkopfkuchen

Mohrenkopfkuchen

Dieser Kuchen hat nichts mit den sonst üblichen Kuchen und Torten aus zermatschten Mohrenköpfen zu tun.

Also ran an das Backvergnügen.

Ihr benötigt für ein Backblech folgende Zutaten

Für den Teig:

8 Eigelb

250 g Butter oder Margarine

250 g Zucker

300 g Mehl

1 P Vanillezucker

3-4 EL saure Sahne

1Prise Salz

1 P Backpulver

½ TL Backnatron (muss aber nicht unbedingt sein)

Für den Belag:

8 Eiweiß

8 EL Zucker

1 Prise Salz

Für den Guss:

1 Ei

3 EL Zucker

3 EL Kakao

2 cl Rum (aber nur für Verwachsene 😉 so nannte mein Sohn früher immer die „Großen“)

3 EL Kondensmilch

200-250 g Hartfett (Kokosfett oder Palmin)

 

Anfänger sollten wie immer alles vorher abwiegen und zurechtstellen. Die Eier sauber trennen und die Dotter (Eigelbe) in eine Rührschüssel geben und die Eiweiße in eine andere Schüssel bereitstellen, die groß genug sein muss, um diese darin zu Schnee zu schlagen. Den Zucker, Vanillezucker und die Prise Salz gleich zu den Eigelben geben und weil Ihr gerade den Zucker in der Hand habt auch gleich die 8 EL Zucker für den Eischnee abmessen und in eine Schale, am besten gleich neben die Eiweißschüssel stellen. Eine Prise Salz könnt Ihr gleich zum Eiweiß streuen. Die Butter oder die Margarine in der Mikrowelle zerlassen. Das mache ich immer so, dass ich sie soweit zerlasse, dass noch etwa ein Drittel als weiches Stück zu erkennen ist und das verrühre ich dann in der schon flüssigen Butter oder Margarine. Dadurch gehe ich sicher, dass das Fett nicht zu heiß ist, wenn ich es zu der Eimasse gebe und diese dann nicht gerinnt. Das Mehl mit dem Backpulver, dem Natron und dem Kakao vermischen und die saure Sahne bereitstellen.  Das Backblech mit Backpapier auslegen. Den Backofen auf 180 ° Ober- und Unterhitze vorheizen.

Auf geht’s:

Die Eigelbe mit dem Mixer aufrühren und während Ihr rührt die Zuckermischung einrieseln lassen, anschließend die saure Sahne dazugeben. Zum Schluss die Mehl-Kakao-Mischung vorsichtig unterrühren. Sollte der Teig nicht geschmeidig sein, könnt Ihr noch ein bis zwei EL saure Sahne zusätzlich einrühren. Den fertigen Teig auf dem Backblech verteilen und in den vorgeheizten Backofen (mittlere Einschubschiene) schieben.

Jetzt durch die Helfer die Rührschüssel und Rührbesen auslecken lassen und die Rührbesen gut abwaschen, so dass keine Fettspuren mehr daran sind.

Jetzt die Eiweiße mit dem Salz aufschlagen, bis die Masse sich etwa verdoppelt hat, aber noch nicht steif ist. Nun nach und nach den Zucker einrieseln lassen und die Masse schön steif schlagen.

Nach etwa 20 Minuten den Kuchen aus dem Ofen holen und den Eischnee schnell darauf verteilen und wieder in den Ofen schieben. Nach 5 Minuten ist der Kuchen fertig.

Wenn der Kuchen vollständig ausgekühlt ist geht’s an die Ganache. Sicher könnt Ihr auch jede andere Ganache zum Bestreichen nehmen, aber diese ist halt mal ohne fertige Schokolade.

Ihr gebt das Hartfett in einen Topf und lasst es vorsichtig schmelzen. Auch hier lasse ich nur etwa 2/3 schmelzen und rühre dann so lang, bis der Rest sich in dem bereits flüssigen Fett aufgelöst hat.

Ich benutze zum Rühren der Ganache einen Handschneebesen oder Quirl. Dadurch rühre ich nicht zu viel kalte Luft unter und die Masse und diese behält die Konsistenz einer schönen geschmeidigen Emulsion und wird erst auf dem Kuchen fest.

Ihr verquirlt zuerst das Ei mit dem Zucker und dann mit dem Kakaopulver. Der Zucker löst sich in dieser Masse sehr gut. An dieser Stelle den Rum für die Verwachsenen dazugeben und rühren. Jetzt alles mit der Kondensmilch verrühren und von jetzt an ganz langsam das flüssige Hartfett einrühren. Lasst das Fett in einem dünnen Rinnsal oder esslöffelweise in die Masse gleiten und rührt ohne Pause immer schön schnell weiter. Wenn die Masse jetzt eine schöne Emulsion ist, gießt Ihr sie über den Kuchen und schwenkt das Blech, damit sich die Ganache schön verteilen kann. Noch etwas kühlen lassen (nicht im Kühlschrank) und dann genießen.

Eure Nanna

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