Magischer Kuchen

Magischer Kuchen

Hallo ihr lieben, gestern hab ich mich inspirieren lassen von einem Rezept, welches erstaunliches zu Tage bringen sollte: ihr macht nur einen einzigen Teig, gebt ihn in die Form und lasst ihn dann in Ruhe backen und wenn der Kuchen fertig ist und ihr ihn anschneidet habt ihr einen Kuchen mit 3 verschiedenen Lagen???!!!! Wie geht denn das? Ich habs ausprobiert und muss sagen, ich weiß nicht wie, aber es klappt wirklich.

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Um es vorweg zu sagen, der Kuchen ähnelt optisch einer Eierschecke und geschmacklich erinnert er an gebackenen Vanillepudding. In den Rezepten, die man so im Netz findet, wir der Kuchen meist in einer 20X20er Auflaufform gebacken, aber mal ehrlich, die Wahrscheinlichkeit, dass die meisten Leute eine solche Form haben ist eher gering, aber eine 26er Springform hat wohl fast jeder. Ich hab deshalb das Rezept kurzerhand umgerechnet und mich todesmutig daran gewagt, es zu versuchen.

Also bereitet eure 26er Springform mit Backpapier vor,  fettet den Rand ein und mehliert ihn.

Heizt den Backofen vor auf 150° Ober- und Unterhitze.

Zutaten:

5 Eier (zimmerwarm, dazu die Eier mindestens 45 Minuten vorher aus dem Kühlschrank nehmen oder 15 Minuten in lauwarmes Wasser legen)

145 g Butter geschmolzen aber nicht heiß!

520 ml lauwarme Mich

190 g Zucker

1 Prise Salz

25 g kaltes Wasser

165 g gesiebtes Mehl (kein Backpulver!)

1 TL Vanilleextrakt oder 1 Tütchen Bacharoma Vanille von Schwartau

1 EL Zitrone

Alles bereit? Dann los!

 

Zuerst trennt ihr die Eier und achtet dabei darauf, dass wirklich keine Puseratze Eigelb im Eiweiß landet.

Schlagt jetzt zuerst das Eiweiß auf. Wenn es beginnt weißlich zu werden, gebt bitte das Salz dazu und kurz bevor es fertig ist, gebt ihr die Zitrone hinein. Schlagt es so lange, bis es ein richtig schnittfeste Masse ist. Stellt es jetzt kurz beiseite. Ich schlage den Eischnee immer zuerst wenn ich Kuchen mit Eischnee backe, weil ich den Rührer danach einfach weiterbenutzen kann, ohne ihn zwischendurch extra abwaschen .zu müssen. Andersherum ist nicht so vorteilhaft, weil es euch in der Hektik passieren könnte, dass die Rührer nicht ganz sauber werden und jeder noch so kleine Rest Fett oder Teig verhindert, dass das Eiweiß dann steif wird.

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Weiter geht’s mit dem Teig: Rührt die Eigelbe mit dem Zucker so lange, bis die Masse schön hell schaumig und fluffig ist. Dann gebt ihr das kalte Wasser dazu und schlagt noch eine wenig weiter. Jetzt Vanille und Butter einrühren und gut aufschlagen. Nun das Mehl einrühren. Falls ihr euch wundert, dass in der Rezeptur kein Backpulver erwähnt wird, das muss so 😉 . Die Eier sorgen dafür, dass der Teig so aufgeht, wie gewünscht. Gebt jetzt die lauwarme Milch nach und nach unter Rühren dazu. Die Masse ist sehr flüssig und das ist auch gut so 😉 Hebt nun den Eischnee in 3 Portionen so unter die Masse, dass keine größeren Eischneeflocken mehr zu erkennen sind. Schüttet den Teig in eure vorbereitete Springform und ab damit in den vorgeheizten Backofen. Zeischen 70 und 80 Minuten braucht euer Kuchen jetzt. Macht, wie immer, die Stäbchenprobe.

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Der Kuchen muss jetzt bei ausgeschaltetem Ofen leicht geöffneter Backofentür mindesten eine halbe Stunde im Ofen abkühlen. Danach kann er dann herausgenommen werden und kühlt jetzt richtig aus, wenn ihr so lang mit dem Probieren warten könnt. Bestäubt den Kuchen mit etwas Puderzucker und esst ihn ganz vorsichtig, wegen der Suchtgefahr.

Eure Nanna

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