Äpfel im Schlafrock

Äpfel im Schlafrock

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Hallo ihr Lieben,

heute nun endlich das Rezept zum Video-Tutorial. Der bekannte Klassiker ist superschnell gemacht und schmeckt warm und kalt. Meine Freundin Erika hat mir dieses Rezept verraten, nachdem ich aus dem Schwärmen einfach nicht mehr herauskam.

Wie immer zuerst die Zutaten:

Wiegt, zählt und messt euch am besten alles vorher ab.

6 Äpfel (ich bevorzuge Boskop)

100 g Butter (zimmerwarm, nicht flüssig)

100 g Zucker

150 g Mehl

200 ml süße Sahne

1 Pr. Salz

Abrieb einer halben Zitrone

Evtl. Marzipanrohmasse, Rum-Rosinen, 1 Pr. Zimt

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Heizt den Backofen auf 200°C Umluft oder 220°C Ober-/ Unterhitze vor.

Ihr benötigt weiterhin eine Auflaufform oder Springform mit genügend Platz für die 6 Äpfel. Es sollte zwischen den Äpfeln mindestens 1,5cm Abstand sein.

Die Auflaufform benötigt keine weitere Vorbehandlung. Den Springformboden legt ihr mit Backpapier aus.

Die Backzeit kann bei den verschiedenen Formen etwas variieren.

Als Rührgerät könnt ihr die Küchenmaschine oder das Handrührgerät benutzen, aber auch ein Rührlöffel tut seinen Zweck für dieses Rezept.

Auf los geht’s los: LOOOOS!!!

Zuerst werden die Äpfel vom Kerngehäuse befreit. Dafür macht sich so ein Entkerner ganz wunderbar, aber auch ein Messer kann den Zweck erfüllen. Die „hohlen“ Äpfel werden jetzt von der gedachten Blüte (die ja bereits beim Entfernen des Kerngehäuses dran glauben musste) bis etwa zur Hälfte des Apfels rund geschält. Die verbleibende Schale gibt dem Apfel nachher etwas Stabilität, da der ja beim Backen recht weich wird.

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Wer möchte, füllt die Äpfel mit Marzipan und/oder Rum-Rosinen und aromatisiert sie mit Zimt.

Dazu knete ich die Rum-Rosinen ins Marzipan ein und forme kleine Rollen bzw. Würste daraus, die dann einfach in die Ausstechöffnung des Kerngehäuses geschoben werden und streue dann etwas Zimt darüber.

Wer das nicht mag, lässt es einfach weg. Bei mir gibt’s immer 3 mit und 3 ohne. Die Backzeit wird dadurch nicht beeinflusst.

Nun vermixt ihr die zimmerwarme Butter mit dem Zucker und gebt anschließend die trockenen Zutaten und den Zitronenabrieb hinzu. Während ihr das nun verrührt, gießt ihr nach und nach die Sahne ein. Wenn dann alles gut vermengt ist, habt ihr einen Teig, der fast gar nicht vom Löffel abreißt, aber trotzdem geschmeidig ist.

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Platziert eure Äpfel nun in der Form. Eine Tasse mit kaltem Wasser und ein Esslöffel sind nun eure Helfer. Taucht den Löffel in das kalte Wasser und dann stecht ihr mit dem nassen Löffel einen gehäuften Esslöffel Teig ab und setzt ihn einfach als Klecks oben auf einen Apfel. Der Teig klebt durch das Eintauchen ins kalte Wasser nicht am Löffel. Vor jedem Abstechen einer Teignockel taucht ihr den Löffel wieder in das kalte Wasser. So teilt ihr den Teig auf eure Äpfel auf.

Den Rest macht der Ofen.

Gebt die Form in den vorgeheizten Ofen und wartet darauf, dass der Teig eine schöne goldbraune Farbe bekommt. Das dauert bei den verschiedenen Öfen unterschiedlich lange zwischen 30 und 40 Minuten.

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Dann raus mit eurem Backwerk. Das riecht total himmlisch. Bestreut die Äpfel mit etwas Puderzucker und entscheidet, wie lang ihr warten wollt, sie zu probieren. Den Unterschied zwischen den gefüllten und ungefüllten Äpfeln erkennt ihr sehr leicht daran, dass die ungefüllten ein Loch in der Mitte haben und die gefüllten nicht.

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Genießt die Äpfel pur oder mit Schlagsahne oder auch mit Vanillesauce, heiß, warm, lauwarm oder kalt. Sie lassen sich auch prima in der Mikrowelle nochmals anwärmen.

Ich wünsch euch jetzt viel Spaß beim Nachmachen und guten Appetit.

Eure Nanna

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