Nanna’s perfekte Muffins II

Nanna’s Schoko-Bananen-Muffins

Mein perfektes Muffinrezept geling auch in dieser Abwandlung garantiert..

Für 12 Muffins benötigt ihr

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Hilfsmittel:

Rührschüssel

Handrührer oder Küchenmaschine

Küchenwaage

Spritzbeutel

Muffinblech

Muffinförmchen

Zutaten:

160 g Zucker

1 Prise Salz

90 g weiche Butter

2 Eier Größe M

2 – 3 El Wasser

2 EL Backkakaopulver

160 g Mehl

80 ml lauwarme Milch

1 ¾ gestrichene TL Backpulver

1 sehr reife Banane

Und los geht’s. Vorteilhaft ist es, stellt ihr euch die abgewogenen und gemessenen Zutaten bereit und heizt den Backofen auf 180° C Ober-/ Unterhitze vor. Bitte für Muffins nie die Umluftfunktion verwenden, da die Muffins damit unförmig und ungleichmäßig werden. Bestückt euer Muffinblech mit den Papierförmchen. Bei Nutzung einer Küchenmaschine bitte nicht den Schneebesen sondern den Rührer einsetzen.

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Verrührt die Butter mit dem Zucker und dem Salz in eine Rührschüssel zu einer weißcremigen Masse. Lasst nun die Eier einzeln nacheinander gut einrühren.

Vermischt das Mehl mit dem Backpulver. Nehmt bitte nicht mehr Backpulver, da dies die Muffins übersäuern und zu grobporig machen würde.

Rührt im Wechsel Mehl und Milch in die Masse.

Verquirlt das Kakaopulver mit dem Wasser bis ihr eine nutellaartige Creme erhaltet. Sollte das Wasser nicht reichen, fügt noch einen Löffel mehr hinzu. Rührt die Creme mit unter den Teig.

Must die Banane mit einer Gabel schön fein und gebt sie zum Teig.

Wenn alles gut vermischt ist füllt mithilfe des Spritzbeutels den Teig in die Förmchen. Schneidet dazu die Spitze bei etwa 1 cm ab. Füllt eure Förmchen ca. zu 2/3 bis maximal ¾ mit dem Teig und stukt euer Blech mehrere Male auf die Arbeitsplatte, damit sie der Teig gut verteilt.

Nun backt die Muffins für etwa 28 Minuten, aber prüft nochmals mit der Stäbchenprobe ob euer Herd die gleiche Zeit benötigt.

Der Teig ist so lecker, dass ich ihn fast so wegnaschen könnte. Ich muss mich immer so beherrschen und meiner Familie auf die Finger klopfen 😉

Lasst die Muffins etwa 10 Minuten  im Blech abkühlen und setzt sie anschließend zum kompletten Auskühlen auf ein Auskühlgitter.

Wenn Euer Gebäck vollends abgekühlt ist könnt ihr sie genießen oder verzieren oder zu Cupcakes verzaubern.

Viel Spaß.

Eure Nanna

Nanna’perfekte Muffins I

Nanna’s Vanille-Apfelmus-Muffins

Ich habe lange getüftelt, bis ich das für mich perfekte Rezept entwickelt habe.

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Für 12 Muffins benötigt ihr

Hilfsmittel:

Rührschüssel

Handrührer oder Küchenmaschine

Küchenwaage

Spritzbeutel

Muffinblech

Muffinförmchen

Zutaten:

160 g Zucker

1 Prise Salz

90 g weiche Butter

2 Eier Größe M

2 TL Vanilleextrakt

160 g Mehl

80 ml lauwarme Milch

1 ¾ gestrichene TL Backpulver

3 – 4 gute EL Apfelmus

Und los geht’s. Damit ihr nichts vergesst, stellt euch die abgewogenen und gemessenen Zutaten bereit und heizt den Backofen auf 180° C Ober-/ Unterhitze vor. Bitte nicht die Umluftfunktion verwenden, da die Muffins damit unförmig und ungleichmäßig werden. Bestückt euer Muffinblech mit den Papierförmchen. Bei Nutzung einer Küchenmaschine bitte nicht den Schneebesen sondern den Rührer einsetzen.

Nun gebt die Butter mit dem Zucker und dem Salz in eine Rührschüssel und verrührt sie zu einer weißcremigen Masse. Lasst nun die Eier einzeln nacheinander gut einrühren und aromatisiert die Masse mit dem Vanilleextrakt.

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Vermischt das Mehl mit dem Backpulver. Nehmt bitte nicht mehr Backpulver, da dies die Muffins übersäuern und zu grobporig machen würde.

Gebt nun immer im Wechsel Mehl und Milch in die Masse und lasst sie unterrühren.

Erst zum Schluss fügt ihr das Apfelmus löffelweise hinzu und vermengt alles gut miteinander.

Füllt den Teig nun in den Spritzbeutel und schneidet die Spitze bei etwa 1 cm ab. Ich schwärme für diese Methode. Füllt eure Förmchen ca. zu 2/3 bis maximal ¾ mit dem Teig und stukt euer Blech mehrere Male auf die Arbeitsplatte, damit sie der Teig gut verteilt.

Nun gehört das Blech in den Backofen für ca. 25 Minuten. Die Stäbchenprobe sagt Euch, ob eure Muffins fertig gebacken sind.

Lasst die Muffins etwa 10 Minuten  im Blech abkühlen und setzt sie anschließend zum kompletten Auskühlen auf ein Auskühlgitter.

Wenn Euer Gebäck vollends abgekühlt ist könnt ihr sie genießen oder verzieren oder zu Cupcakes verzaubern.

Viel Spaß.

Eure Nanna

Für bekennende Kartoffelhelden

Nanna’s Lieblings-Kartoffelpuffer

Als Kartoffelheld liebe ich diese Allrounder. Sie passen zu fast allem, ob als Beilage zu Fisch und Gemüse oder als Deftige Unterlage für frische und süße Sachen.

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Tja…was braucht ihr für ca. 10-12 Puffer?

Geräte und Hilfsmittel:

Kartoffelschäler oder Messer

Küchenreibe

Löffel

Pfanne

Pfannenwender

Zutaten:

1 kg Kartoffeln (groß ungeschält)

3 gestrichene EL Mehl entspricht ca. 30 g

1 mittelgroße Zwiebel

2 Eier Größe M

2 EL Milch oder Sahne

1 ½ TL Salz

Etwas Pfeffer

Öl zum Ausbacken

Das ist schon alles, was ihr braucht.

Schält die Kartoffeln, wascht sie und reibt sie über die grobe Seite eurer Reibe. Die Zwiebel schält ihr und reibt sie oder hackt sie schön fein und vermischt die geriebenen Gemüse. Nun gebt das Salz in die Masse und vermengt sie.

Verquirlt nun die Eier mit der Milch und rührt das Mehl hinein bis keine Klümpchen mehr da sind.

Drückt nun die Kartoffelmasse aus. Das ausgetretene Wasser benötigt ihr nicht. Die Kartoffeln und das Ei-Mehl-Gemisch vermengt ihr miteinander und fügt etwas Pfeffer hinzu.

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Gebt nun das Öl in die Pfanne, nicht zu wenig, da die Puffer sonst trocken braten und eher verbrennen und bitter werden. Erhitzt das Öl auf etwa 170° C beim Induktionsfeld auf Stufe 7 und ansonsten etwa auf 65 bis 75 % der möglichen Leistung. Bratet die Puffer nun eßlöffelweise auf jeder Seite etwa 3 Minuten bis sie wunderbar goldbraun sind. Achtet darauf, dass ihr die Masse nochmals mit dem Löffel am Rand der Schüssel leicht ausdrückt, da die Kartoffeln noch weiter Wasser absondern. Nun lasst ihr kurz auf Küchenkrepp das überschüssige Fett abtropfen und haltet die Puffer im Backofen bei ca. 90° C warm, bis ihr alle Portionen ausgebacken habt.

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Lasst euch die Puffer schmecken, mit Apfelmus, Marmelade, Zucker, Chutney oder Kräuterquark, mit Meerrettich und Räucherlachs oder womit auch immer.

Eure Nanna

Traditionelle Französin knackig beschwipst

Nanna’s Beschwipste Almond-Tarte-Tatin

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Hallo Ihr Lieben, hier bin ich endlich mal wieder mit einem neuen Rezept oder besser einem alten Rezept auf Abwegen.

Ich habe mich von dem Tarte-Fieber anstecken lassen und MEINE erste Tarte-Tatin gebacken. Zuerst überlegte ich, mir eine Tarte-Tatin-Form dafür zuzulegen, aber dann dachte ich mir, dass es doch auch eine Bratpfanne (natürlich ofengeeignet) oder eine hohe Auflaufform tun müsste…zumindest zur ersten Probe. Ich kenn mich ja, wenn das Rezept gelingt, wandert so eine Form auf meinen Wunschzettel.

Also… lange Rede- gar kein Sinn… was braucht ihr für die Tarte:

Material und Gerätschaften:

1 ofengeeignete Bratpfanne (ich hab eine mit abnehmbaren Stiel) ca. 28-30 cm

1 Schüssel für den Mürbeteig

1 Küchenwaage

etwas Klarsichtfolie

1 Holzlöffel

1 Teigrolle

Zutaten für die Tarte:

Mürbeteig:

75 g Zucker

150 g kalte Butter in Würfel geschnitten

225 g Mehl

1-2 EL kaltes Wasser

Karamell:

175 g Zucker

120 g Butter

2 EL Wasser

4 cl Calvados

Belag:

1,5 kg Äpfel (Boskop, Ontario, Red Elster o.ä.)

Saft einer halben Zitrone

Ca 50 g gehobelte Mandeln

Damit können wir loslegen.

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Ihr beginnt damit, die Zutaten für den Mürbeteig bis auf das Wasser in eine Schüssel zu geben und mit den Fingerspitzen die Butterwürfel mit den trockenen Zutaten zu zerdrücken. Achtet darauf, dass immer Mehl zwischen der Butter und euren Fingern ist, damit die Butter nicht zu warm wird. Ist die Butter halbwegs zerkleinert reibt ihr die Masse in euren Handflächen zu feinen Krümeln und lasst diese beim Reiben immer herausrieseln. Ist alles gut zerkrümelt gebt ihr bitte einen EL kaltes Wasser dazu und knetet den Teig schnell zu einer Kugel. Drückt die Kugel etwas flach, wickelt sie in Frischhaltefolie und ab damit für mindestens 30 Minuten in den Kühlschrank. Klar könnt ihr das auch mit der Küchenmaschine oder dem Handrührgerät machen, aber bitte auf langsamer Stufe mit Rührhaken (nicht Knethaken). Aber es lohnt sich nicht, es rauszuholen denn mit den Händen geht es superschnell.

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Im nächsten Schritt schält ihr die Äpfel, entkernt sie und schneidet sie in Achtel-Spalten. Gebt die Spalten in eine Schüssel mit kalten Wasser, welchem ihr den Zitronensaft zugebt.

Nun stellt ihr die Pfanne auf den Herd und gebt den Zucker hinein und dazu das Wasser. Auf etwas mehr als mittlerer Hitze (Induktion bei Einteilung bis Stufe 9 nehme ich Stufe 6) lasst ihr den Zucker auflösen und gebt dann die Butter dazu. Lasst das Ganze nun zu einem schönen goldbraunen Karamell werden, aber ACHTUNG!!! Immer dabeibleiben damit es nicht zu dunkel und damit bitter wird. Ihr müsst bedenken, dass der Karamell im Ofen ja noch weiter dunkelt. Solltet ihr die Tarte in einer Auflaufform backen, buttert die Form ordentlich aus und kühlt die Form dann. Füllt den Karamell nun in die Form um und verfahrt im Folgenden weiter wie sonst mit der Pfanne beschrieben.

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Ist der Karamell nun nach eurem Wunsch gebräunt nehmt ihr die Pfanne von der Hitze und bestreut den Karamell mit den gehobelten Mandeln. Nun schichtet ihr die Apfelspalten kreisförmig in Strahlen mit der Wölbung nach unten in die Karamellmasse. Eine zweite Lage Apfelspalten schichtet ihr nun mit der Wölbung nach oben in die entstandenen Zwischenräume.

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Beschwipst die Äpfel nun mit dem Calvados und gebt die Pfanne nun bei 180°C Umluft oder 200°C Ober-/Unterhitze ins untere Drittel in den Backofen. Lasst die Äpfel dort etwa 20 – 25 Minuten vorgaren.

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In der Zwischenzeit nehmt ihr euren Mürbeteig und rollt ihn auf einer bemehlten Unterlage ca. 2 cm größer als eure Pfanne ca. 3-5 mm dick aus. Platziert die Teigdecke auf einer ebenen Unterlage (Tortenteller oder Tortenretter z.B.) und stecht es mit einer Gabel ca. 20 mal ein. Stellt den Teller mit dem Teig nochmals mit Folie abgedeckt in den Kühlschrank.

Sind nun die Äpfel vorgegart, nehmt ihr die Pfanne aus dem Ofen und legt den Mürbeteig auf. Dies geht besonders gut, wenn ihr den Teigfladen zur Hälfte zusammenlegt und dann zum Viertel legt. Platziert den Fladen schön mittig, aber verbrennt euch nicht die Finger. Die Ränder schiebt wenn es geht am Innenrand der Pfanne zwischen Äpfel und Pfannenrand. Falls es nicht geht, schlagt die Enden einfach um. Pikst mit einem Messer in die Mitte des Teigs noch ein etwa 5 mm großes Abzugsloch.

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Jetzt muss die Pfanne nochmal für ca. 25 Minuten in den Ofen. Die Tarte ist fertig gebacken, wenn der Mürbeteig eine schöne goldbraune Farbe hat und wenn er beim Klopftest (vorsichtig mit dem Fingernagel) leicht hohl und keksig klingt und sich so anfühlt.

Nehmt die Pfanne aus dem Ofen und lasst die Tarte etwa 10 Minuten in der Pfanne ruhen. Jetzt legt euren Teller oder euer Brett auf die Pfanne und stürzt die Tarte. Lasst ihr eine Minute Zeit bevor ihr die Pfanne lüftet. Sollte etwas in der Pfanne hängengeblieben sein, verteilt es mit einem Löffel auf der Tarte.

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Eure Nanna

Ich liebe Kartoffeln

Kartoffelgratin mit Paprika und Tomate

 

Hallo meine Lieben,

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ich bin grad wieder in meiner „Kartoffelphase“. Ich liebe Kartoffeln, egal ob als Pellkartoffeln, Salat, Salz- oder Stampfkartoffeln, Bratkartoffeln, gegrillt oder gebacken oder eben als Gratin.

Im Grunde genommen ist so ein Gratin gar nicht so eine schwierige Sache und immer wandelbar.

Man kann es aus bereits gekochten Kartoffeln zubereiten oder aus rohen Kartoffeln. Es eignet sich sehr gut zur Resteverwertung.

Wir haben am Wochenende gegrillt und ich hatte noch ein ganz klein wenig von meinem selbstgemachten Bruscetta übrig, eine große Fleischtomate und eine Paprikaschote.

Also ran an die Kartoffeln!

Für eine große flache Auflaufform benötigt ihr:

1 kg Kartoffeln (festkochen)

1 Paprikaschote (rot, gelb oder orange)

1 Fleischtomate

evtl etwas Bruscetta

1 TL Butter

1 Knoblauchzehe

200-250 ml Sahne

Salz, Pfeffer, Muskat

150-200 g Gratinkäse

 

Die Kartoffeln schält ihr und hobelt sie in ganz dünne Scheiben, je dünner, desto besser. Meinen V-Hobel möchte ich da nicht mehr missen.

Die Paprika befreit ihr von Stiel und Kernen und hobelt sie ebenfalls fein.

Aus der Tomate entfernt ihr den Strunk und dann hobelt ihr auch diese.

Heizt den Backofen auf 190° Umluft oder 200° Ober- und Unterhitze vor.

Reibt die Form nun dünn mit der Butter aus und halbiert die geschälte Knoblauchzehe, mit der ihr dann die gebutterte Form ausreibt.

Schichtet nun 3- 4 Lagen Kartoffelscheiben in die Form, indem ihr sie immer Fischschuppenartig einschichtet. Jede Lage wird für sich mit Salz, Pfeffer und Muskat gewürzt.

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Schichtet nun die Paprikahobel ein und darauf wieder eine Lage Kartoffeln. Kartoffeln wieder würzen.

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Nun die Tomatenhobel einlegen und die restlichen Kartoffeln schichten und würzen. Obenauf das Bruscetta verteilen.

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Begießt nun das Ganze mit der Sahne. Gerade soviel, dass alles bedeckt ist.

Nun die Form mit Alufolie abdecken und für eine Stunde in den Backofen damit.

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Nach einer Stunde entfernt ihr die Folie und lasst es noch weitere 10 Minuten bei gleicher Temperatur backen.

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Nun ist der Zeitpunkt gekommen, den Käse auf der Kartoffelmasse zu verteilen und bei gleicher Temperatur für 10-15 Minuten zu gratinieren. Die Zeit ist abhängig davon, wie braun ihr den Käse haben möchtet.

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Ist das Gratin fertig, lasst es noch etwa 10 Minuten ruhen, bis ihr es anschneidet.

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Dann ist es genau richtig temperiert und die Flüssigkeit ist so eingezogen bzw. durch die Stärke der Kartoffeln eingedickt, dass es abgebunden ist und beim Zerteilen nicht mehr auseinanderfällt.

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Und jetzt:

Guten Appetit

Eure Nanna

Johannisbeer-Zitronenmelissentorti

Johannis-Zitronenmelissentorti

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Ein prickelndes Erlebnis für den Gaumen.

Zutaten

Für den Biskuit:

1 Ei

50 g Zucker

1 Pr Salz

35 ml Speiseöl (Sonnenblumenöl)

35 ml Mineralwasser mit Sprudel

30 g Mehl

1 Tüte Puddingpulver Vanille

½ TL Backpulver

Für die Fruchtfüllung:

300 g entstielte Johannisbeeren

30g Zucker

20 g Speisestärke

Ca 6 kleine Blättchen Zitronenmelisse (3 cm lang) fein gehackt

Für die Creme:

175 g Philadelphia Frischkäse Doppelrahmstufe

50 ml Buttermilch oder Naturjoghurt

50 g Puderzucker

200 ml kalte Schlagsahne

6 Blättchen Zitronenmelisse fein gehackt

3,5 TL San Apart zum Steifen der Creme

Als Dekoration und Belag:

Johannisbeeren und Kokosraspeln und Zitronenmelissenblättchen

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Und los!

Zuerst bereitet ihr den Biskuit vor.

Heizt euren Backofen auf 175 ° Ober- und Unterhitze  und bereitet eine 26-er Springform mit Backpapier vor.

Schlagt dazu das Ei mit dem Salz und dem Zucker solang auf, bis die Masse weiß-cremig ist. Fügt dann das Öl und das Mineralwasser hinzu und rührt es nur ganz kurz auf niedriger Stufe unter. Mehl, Backpulver und Puddingpulver siebt ihr nun in die Masse und rührt es ebenfalls nur ganz kurz auf niedriger Stufe unter- grad so lang, dass sich alle Zutaten miteinander vermengt haben und keine Mehlnester mehr da sind. Füllt nun die Masse in die Springform und backt den Biskuit ca. 18 Minuten. Die Stäbchenprobe verrät euch, ob der Boden durchgebacken ist.

Lasst den Boden abkühlen.

Für die Fruchtfüllung bereitet ihr aus 175 g der Johannisbeeren ein Pürree zu, welches ihr anschließend durch ein Sieb streicht. Mischt das Pürree mit dem Zucker und rührt die Stärke ein. Nun bringt ihr das Ganze zum Kochen…immer fleißig rühren, damit es nicht anbrennt. Nehmt die Masse vom Herd und gebt die restlichen Johannisbeeren dazu und auch die Zitronenmelisse. Euer Biskuit ist zwischenzeitlich abgekühlt. Verteilt die Johannisbeermasse darauf und lasst es abkühlen.

Die Creme ist auch schnell gemacht. Schlagt die Sahne halbsteif und gebt dann 2 TL San Apart dazu und schlagt sie fertig. Verrührt den Philadelphia mit der Buttermilch und dem Puderzucker und misch hier 1,5 TL San Apart unter. Hebt jetzt die Sahne und die Zitronenmelisse unter die Käsemasse.

Mit Dessertringen stecht ihr nun aus dem Tortenboden kleine Törtchen aus und füllt dahinein etwas von der Creme, lasst ein paar Johannisbeeren einrieseln und gebt darüber wieder etwas Creme. Streicht die Oberfläche schön glatt und bestreut sie mit den Kokosraspeln. Nun die Törtchen noch etwa eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Vor dem Servieren dekoriert ihr sie noch etwas aus.

Lasst es euch schmecken.

Eure Nanna

Törtchen müssen nicht immer süß sein

Lauwarmes Kartoffel-Philadelphia-Kräuter-Törtchen

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Muss ein Törtchen immer süß sein? Ich sage „Nein“

Hier also meine herzhafte Variation.

Zutaten

Für das Gratin:

500 g Kartoffeln, festkochend

200 g Möhren

250 ml Sahne

100 g Käse zum Gratinieren

1 Knoblauchzehe

etwas Butter

Salz, Pfeffer, Muskat

Für die Kräutercreme:

175 g Philadelphia Joghurt

Ca. 50 ml Sahne

Kräuter nach Wunsch (frische, alternativ gefrostete)

Salz

1 Pr Zucker

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Die Kartoffel und Möhren schält ihr und hobelt sie anschließend  in wirklich dünne Scheiben.

Eine flache Auflaufform reibt ihr mit der geschälten und halbierten Knoblauchzehe aus und fettet sie leicht mit der Butter ein.

Heizt den Backofen auf 200° Ober-/Unterhitze vor.

Nun schichtet ihr fischschuppenartig eine Lage Kartoffelscheiben auf den Boden der Form. Jede lage wird mit Salz, Pfeffer und einem Hauch Muskat gewürzt. Über die Kartoffellage kommen jetzt die Möhrenhobel ebenfalls immer möglichst wie Fischschuppen anordnen. So verteilt ihr nun eure Hobel in der Form, bis ihr eine Lage von ca. 1-1,5 cm habt.

Begießt das Ganze, nachdem ihr es wieder gewürzt habt mit der Sahne. Die Füllung sollte gerade so bedeckt sein…eher etwas weniger.

Bedeckt die Form mit Alufolie, in die ihr ein paar kleine Löcher pikst und ab damit für ca. 40 Minuten in den Backofen.

Nach 40 Minuten nehmt ihr die Folie ab und lasst Das Kartoffelgratin weitere 15 Minuten ohne Folie bei gleicher Temperatut garen. Wenn es obenauf beginnt, goldbraun zu werden, verteilt ihr den Gratinkäse darauf und gebt es nin solange in den Ofen, bei gleicher Temperatur, bis auch der Käse schön goldbraun ist.

Während euer Gratin im Ofen backt, bereitet ihr aus dem Philadelphia, den Gewürzen und Kräutern eine Creme zu, die ihr mit etwas Sahne in eine Konsistenz bringt, die nicht zu dünnflüssig ist, aber eben auch nicht zu fest, eben so, dass ihr es gut streichen könnt.

Wenn euer Gratin nun fertig ist, stecht ihr mit Dessertringen Kreise in der gewünschten Größe aus und lasst sie etwas abkühlen. Wenn sie zu heiß sind, läuft euch die Kräutercreme weg… schmeckt zwar trotzdem sehr sehr gut, aber sieht optisch dann nicht so optimal aus.

Nun setzt ihr eure Törtchen zusammen 1 Kreis-1 Klecks-1 Kreis-1 Klecks-1 Kreis.

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Fertig!

Guten Appetit.

Eure Nanna

Beerenstarke Philadelphia-Lemon-Fresh-Torte

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Beerenstarke Philadelphia-Lemon-Fresh-Torte

Zutaten für eine Torte mit 20 cm Durchmesser

Für den Bröselboden:

75 g Kekse nach Wahl (Ich bevorzuge Vollkornbutterkekse)

1 gehäufter EL brauner Rohrzucker

30 g zerlassenen Butter

Für den Biskuit:

1 Ei

50 g Zucker

1 Pr Salz

35 ml Speiseöl (Sonnenblumenöl)

35 ml Mineralwasser mit Sprudel

30 g Mehl

1 Tüte Puddingpulver Vanille

½ TL Backpulver

Für den Fruchtaufstrich:

Saft von einer Limette (vorher die Schale abreiben, wird für die Creme mit verwendet)

2 cl Limoncello (bitte nicht, wenn Kinder, Schwangere oder Personen mit Alkoholproblemen mit genießen)

Wasser um die Flüssigkeit auf 125 ml aufzufüllen

100 g Gelierzucker 2:1… wer das nicht hat, benutzt 8 g Stärke

Für die Creme:

75 ml Buttermilch

175 g Philadelphia Frischkäse Doppelrahmstufe

8-9 EL Zucker

4 Blatt Gelatine

Saft von 2 Limetten

Abrieb von 3 Limetten (1 von der Fruchtfüllung und 2 von der Creme)

200 ml kalte Schlagsahne

2 TL San Apart zu Sahnesteifen

Für die Dekoration:

100 g weiße Kuvertüre, fettlösliche Lebensmittelfarbe, Kokosraspeln und Beerenobst

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Das klingt im ersten Moment aufwändig und viel, ist es aber nicht.

Zuerst bereitet ihr den Biskuit vor.

Heizt euren Backofen auf 175 ° Ober- und Unterhitze  und bereitet eine Springform mir Backpapier vor.

Schlagt dazu das Ei mit dem Salz und dem Zucker solang auf, bis die Masse weiß-cremig ist. Fügt dann das Öl und das Mineralwasser hinzu und rührt es nur ganz kurz auf niedriger Stufe unter. Mehl, Backpulver und Puddingpulver siebt ihr nun in die Masse und rührt es ebenfalls nur ganz kurz auf niedriger Stufe unter- grad so lang, dass sich alle Zutaten miteinander vermengt haben und keine Mehlnester mehr da sind. Füllt nun die Masse in die Springform und backt den Biskuit ca. 18 Minuten. Die Stäbchenprobe verrät euch, ob der Boden durchgebacken ist.

Lasst den Boden abkühlen.

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In der Zwischenzeit bereitet ihr die Fruchtfüllung aus dem Saft der Limette, ggf. Limoncello, dem Wasser und dem Gelierzucker zu. Kocht dazu die Flüssigkeit kurz auf, nehmt sie von der Kochstelle und rührt den Gelierzucker ein. Stellt die Menge nun nochmal auf den Herd und lasst sie unter Rühren eine Minute sprudelnd aufkochen. Anschließend stellt ihr die heiße Masse beiseite, damit sie abkühlen kann.

Nun widmet ihr euch eurem Bröselboden. Hierfür gebt ihr die Kekse in einen Gefrierbeutel, verschließt diesen und zerkleinert mit einem Teigholz oder einer Flasche die Kekse zu ungleichmäßigen Bröseln. Gebt die Brösel in eine Schüssel und vermengt sie mit dem braunen Rohrzucker. Zerlasst eure Butter und rührt sie unter die Mischung. Bereitet einen Teigrahmen auf 20 cm Durchmesser vor und stellt ihn mittig auf einen Tortenteller. Ihr könnt auch den Ring eurer Springform verwenden, denn der Biskuit dürfte nun abgekühlt sein. Gebt die Bröselmasse in den Ring und verteilt sie gleichmäßig (Vorsicht! Könnte heiß sein) Drückt die Masse mit dem Boden eines Glases gut fest.

Wenn die Fruchtfüllung bereits zu gelieren begonnen hat, verteilt ihr ca. ein Drittel davon auf dem Bröselboden. Euer Biskuit müsste so hoch geworden sein, dass ihr ihn in 2 Böden schneiden könnt. Mithilfe eines Tortenretters setzt ihr nun einen der Boden auf den bestrichenen Bröselboden und drückt ihr gut an, ohne ihn jedoch zu pressen. Verteilt auf den Boden wieder ein Drittel der Fruchtfüllung. (Sollte euer Boden nicht so gut aufgegangen sein, könnt ihr die Torte auch mit nur einem Boden machen)

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Nun widmet ihr euch der Creme. Zuerst weicht ihr die Gelatine ca. 10 Minuten in kaltem Wasser ein. Während dessen gebt ihr die abgemessene Buttermilch mit dem Limettenabrieb, den Philadelphia und den Zucker in eine Rührschüssel und rührt das Ganze vorsichtig zu einer homogenen Masse. Drückt nun die Gelatine aus und gebt sie in einen Topf, dahinein gebt ihr auch den Saft der beiden Limetten und darin löst ihr nun bei ganz minimaler Hitze die Gelatine auf. Die Aufgelöste Gelatine-Limetten-Flüssigkeit rührt ihr unter die Buttermilch-Philadelphia-Masse und stellt die dann für ca. 15 Minuten in den Kühlschrank. Wenn die Masse zu gelieren beginnt, schlagt ihr eure Schlagsahne mit dem San Apart auf. (Erst halbsteif schlagen und mit dem San Apart dann fertigschlagen) Hebt die Sahne unter die Buttermilch-Philadelphia-Masse. Stellt diese Masse nun nochmals für 10 Minuten in den Kühlschrank.

Nach dieser Zeit  gebt ihr nun etwa die Hälfte der Masse auf den Biskuit. (Bei nur einem Biskuit natürlich die ganze Masse) Legt den zweiten Biskuit, so vorhanden, auf die Creme und bestreicht ihn mit dem Rest der Fruchtfüllung. Nun noch die restliche Creme oben drauf verteilen und ab mit der Torte in den Kühlschrank für mindestens 4 Stunden.

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Zur Dekoration nehmt ihr 100 g weiße Kuvertüre und schmelzt diese bei niedriger Temperatur. Nehmt die Hälfte ab und färbt sie mit fettlöslicher Farbe im gewünschten Farbton ein. Schneidet einen Backpapierstreifen von ca. 64 cm Länge und 8 cm Höhe zu und kreiert Streifen mithilfe eines breiten Pinsels immer abwechselnd in grün und weiß vom unteren Rand bis etwa 1 cm unter dem oberen Rand des Backpapiers…natürlich ist das Muster euch selbst überlassen. Lasst die Schokolade etwas fest werden und legt den Streifen dann um eure Torte, nachdem ihr sie aus dem Backrahmen gelöst habt. Fixiert das Backpapier am oberen Rand, dort, wo es übereinanderlappt, mit einer Büroklammer und stellt die Torte etwa 15 Minuten in den Kühlschrank. Nach dieser Zeit könnt ihr vorsichtig das Papier abziehen und den Schokoladenrand dekorativ ausbrechen.

Bestreut die Torte nun mit ein paar Kokosraspeln und dekoriert sie nach Herzenslust mit Beeren.

Nun nochmal etwa 20 Minuten in den Kühlschrank und dann….GENIESSEN!!!!

Eure Nanna

Brezeln auf „Nicht-Bayrisch“ ;)

Puddingbrezeln

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Hallo meine Lieben,

Etwas Einfacheres und Leckereres gibt’s kaum. Besonders wenn s mal wieder schnell gehen muss.

Zutaten für 10 Brezeln:

1 Rolle frischer Hefeteig (ich bevorzuge Henglein)

1 Rolle frischer Blätterteig (auch Henglein)

450 ml Milch

1 P Puddingpulver Vanille

3-4 EL Zucker

2 Eigelb

Etwas Puderzucker und Wasser für den Guss

Werkzeug und Material:

2 Backbleche mit Backpapier belegt

1 Pizzaschneider oder Messer

Kochtopf

Messbecher

Schneebesen

1 Tasse u 1 Löffel zum Anrühren des Gusses

1 Pinsel zum Verteilen des Gusses

1 Spritzbeutel oder 1 Esslöffel

Ihr beginnt damit, den Pudding nach Packungsanleitung, allerdings mit nur 450 ml Milch zu kochen.

In den fertigen noch sehr warmen Pudding rührt ihr sodann richtig schnell die beiden Eigelbe ein und füllt ihn dann in einen Spritzbeutel.

Rollt nun zuerst den Hefeteig aus und dann den Blätterteig. Legt den Blätterteig mittig auf die Hefeteigplatte. Die Hefeteigplatte ist ein ganz klein wenig länger als der Blätterteig, aber das macht nichts. Lasst sie am besten gleichmäßig an beiden Seiten überstehen. Schneidet nun mit dem Pizzaschneider oder Messer ca 2 cm breite Streifen und zwar parallel zur langen Seite.

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Ihr erhaltet so 9 bis 10 Streifen. Nehmt euch nun einen Streifen und dreht ihn wie eine Kordel auf. Das geht am besten, wenn ihr eine Seite festhaltet und die andere dreht.

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Nun legt ihr die Kordel zu einer Brezel und drückt die Enden fest.

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Platziert die Brezel auf dem Backpapier und verfahrt so mit allen Streifen. Max 6 Brezeln sollten auf ein Blech, da sie noch gut aufgehen.

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Füllt den Pudding nun mit dem Spritzbeutel oder dem Löffel in die Öffnungen der Brezeln.

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Bei 175° Umluft backen die Teilchen etwa 20-23 Minuten. Der Blätterteig bleibt heller, als der Hefeteig.

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Bestreicht die noch heißen Teilchen dort wo der Teig ist mit eurem Zuckerguss, aber nicht zu dick, sonst wird’s zu süß. Hier würde ich auch mal auf Zitrone im Guss verzichten, da ich finde, dass sie das schöne Vanillearoma zu sehr dominieren würde.

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Also wir konnten es kaum abwarten und haben die Brezeln noch lauwarm probiert. Sie sind ein Gedicht.

Versuchts mal!

Eure Nanna

Herzhaft süß verkleidet

Leckere Mini-Omelettes

Ihr Lieben,

ich hab gehört, dass Muffinförmchen nicht nur für süße kleine Leckereien gut sind, sondern man darin auch prima herzhafte Kleinigkeiten zaubern kann.

Dies ist eine Premiere, denn ich hab das Rezept, bzw. diese Art der Zubereitung so noch nicht ausprobiert.

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Als Zutaten braucht ihr für 12 Mini’s:

8 Eier

100 ml süße Sahne (nicht geschlagen), diese könnt ihr jedoch auch durch Milch ersetzen

100 g Kochschinken oder anderen Aufschnitt in kleine Streifen geschnitten

1 Paprika klein gewürfelt

8 Kirschtomaten entkernt und gewürfelt

Schnittlauch frisch oder gefrostet

Geriebenen Käse

Salz und Pfeffer zum Würzen

Die Einlage könnt ihr natürlich nach eurem Geschmack variieren.

 

Als Geräte benötigt ihr nicht viel:

1 Muffinblech für 12 Muffins

1 Schneidebrett

1 Messer

1 Esslöffel

1 Schüssel

1 Schneebesen

 

Heizt den Backofen auf 190°C Ober-/ Unterhitze vor und fettet die Mulden eures Backblechs ganz leicht mit einem geölten Küchenkrepp ein.

Gebt nun in jedes Muffinförmchen etwa einen gehäuften Esslöffel von eurer Wunscheinlage. Dabei ist es völlig egal, ob ihr die Einlagen miteinander vermischt oder ihr jedes Omelette unterschiedlich befüllen möchtet.

Nun schlagt ihr die Eier in einen Behälter und gebt die Sahne oder Milch dazu, schnippelt soviel Schnittlauch hinein, wie ihr es gern mögt und verrührt das ganze mit dem Schneebesen, bis es eine homogene Masse ist.

Füllt nun die Eiermasse bis etwa 1 cm unter den Rand in über eure Einlage in die Muffinförmchen.

Das so befüllte Muffinblech gebt ihr jetzt für ca. 20 – 25 Minuten in den vorgeheizten Backofen.

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Die Omelettes sind fertig, wenn sie goldbraun sind.

Vorsicht beim Probieren!!! Sie sind sehr heiß.

Ihr könnt diese Omelettes auch gut vorbereiten, denn sie schmecken auch kalt sehr gut.

Tadaaaa!!! Viel Spaß beim Nachmachen und guten Appetit.

Eure Nanna